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Offline Conversions: Drei effiziente Wege, wie Einzelhändler sie messen können

Das Problem: Wenn ein Einzelhändler keinen Online-Store besitzt oder seine Produkte online sowie in physischen Geschäften anbietet, wie ist es dann letztendlich möglich zu wissen, welche Verkäufe auf eine Marketingkampagne zurück zu führen sind? 


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Erfahren Sie, welche Möglichkeiten und Best Practices im Offline-Conversion-Tracking existieren.

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Beispiel: Was tun, wenn eine Facebook-Kampagne, die auf Ihren Online Store verlinkt, schlecht abschneidet, aber Ihre Offline-Verkäufe sich verdoppelt haben, seit Sie Facebook-Werbung betreiben? Ist das Beweis genug, um die Wirksamkeit der Facebook-Kampagne zu bestätigen?

Facebook beschreibt eine Offline-Conversion folgendermaßen: Transaktionen, die an Ihrem physischen Geschäftsstandort und in anderen Offline-Kanälen stattfinden, nachdem andere Personen Ihre Facebook-Werbung gesehen oder sich mit ihr befasst haben.

Auch, wenn heutzutage immer mehr Menschen online einkaufen, finden 95% der Einkäufe noch in physischen Geschäften statt. Gerade die älteren Generationen bevorzugen es, Produkte persönlich vor Ort und nicht online zu erwerben. Nutzer suchen oft zu Hause oder auf ihrem Smartphone nach Informationen, beispielsweise auf Google, der tatsächliche Kauf erfolgt dann jedoch im Geschäft. 

Es wird also ersichtlich, wie wichtig es ist, Offline Conversions zu tracken, um die Korrelation zwischen Online Werbung und In-Store Verkäufen zu messen. Auf Basis einer solchen Messung kann man anschließend die laufenden Marketingmaßnahmen (Facebook Ads, Google Ads etc.) anpassen, optimieren und dadurch mehr Verkäufe erzielen.

Wie also funktioniert Offline Conversion Tracking? Um einen Kunden, der ein Produkt in einem physischen Geschäft erwirbt, einer Marketingkampagne zuweisen zu können, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Hier sind drei Methoden für Offline Conversion Tracking:

1. Tracking der geschätzten Ladenbesuche von PPC-Anzeigenklicks

Ende 2014 wurde eine Schätzung der Ladenbesuche in Google’s Conversion-Tracking in AdWords (heute: Google Ads) eingeführt.

Das Konzept ist einfach: Verlinken Sie einen verifizierten Shop-Standort von Google Maps mit Ihrem AdWords-Konto, und Google gibt innerhalb von 30 Tagen nach dem Anklicken Ihrer PPC-Anzeigen eine geschätzte Anzahl von Shop-Besuchen an.

Google tut dies, indem es Daten von Smartphone-Nutzern aggregiert, die den Standortverlauf aktiviert haben und bei Google angemeldet sind.

Obwohl es sich hierbei nur um eine Schätzung handelt, zeigt diese Methode auf, welche PPC-Kampagnen mehr Besucher zum Speichern bringen und daher wahrscheinlich eine größere Wirkung haben, als ihre bloße Online-Konversionsrate vermuten lässt.

Click and Collect

Click and Collect ist nicht nur eine Trackingmethode für Offline Conversions, sondern wird auch von vielen Kunden als Verbesserung des Shoppingerlebnisses erwartet. Der Kunde kann das gewünschte Produkt also bereits online reservieren und muss dann nur noch in das physische Geschäft gehen, um das reservierte Produkt abzuholen.

Click and Collect generieren ebenso Daten über Kunden und Produkte – Diese zeigen, welche Kunden wo und wann einkaufen. Auf Grundlage dieser Daten kann man eine Marketingkampagne wiederum optimieren.

Coupons

Das Konzept von Coupons ist nicht neu, jedoch ist vielen Einzelhändlern nicht klar, dass selbst Coupons als Methode zum Messen von Offline Conversions genutzt werden können. Erfahren Sie mehr über Gonnado's Offline Conversion Tracking mit Coupons.

Das Grundkonzept sieht folgendermaßen aus: Ein Verbraucher sieht eine Werbeanzeige, wie zum Beispiel auf Facebook oder Google, für einen Coupon, der ihm einen Preisnachlass für ein oder mehrere Produkte bietet (z.B. 20% Preisnachlass auf den Einkauf). Er klickt auf die Anzeige und wird zu einer personalisierten Landingpage weitergeleitet, wo er- um den Coupon zu erhalten- seine Daten eingeben muss, wie beispielsweise seinen Namen und Email-Adresse. Ein Coupon kann z.B. ein Mobilcoupon sein (auf dem Handy), ein Coupon, den man drucken muss oder auch eine Kundenkarte.

Diese Conversion wird bereits online getrackt und man generiert einen Lead. Es liegt nun am Kunden, mit dem Coupon in das physische Geschäft zu gehen und diesen einzulösen. Wenn er das tut, wird die Offline Conversion gemessen und ist auf die Online Conversion zurück zu verfolgen. Somit kann man also deutlich feststellen, welche Marketingkampagne welchen Einfluss auf die Offline Verkäufe haben.

Auf Basis der gemessenen Conversions und Kundendaten kann man die Kampagne nun kontinuierlich optimieren, die richtigen Zielgruppen ansprechen, Retargeting-Kampagnen schalten und den ROAS erhöhen. All dies führt letztendlich zu einer Steigerung der Umsätze.

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